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Just in: Salzburg’s Pereira confirms total rift with his former partner

When Franz Welser-Möst walked out on next summer’s Mozart cycle, the reasons given were lack of rehearsal and recovery time for singers.

The Salzburg boss, Alexander Pereira, who worked with FW-M as Intendant for 15 years at Zurich Opera, has a different version. Here’s what he said tonight:

Der wahre Grund für die Absage dürfte sein, dass sich zwei Menschen, die einmal sehr intensiv über viele Jahre zusammengearbeitet haben, auseinandergelebt haben, was ich sehr bedauerlich finde, weil ich gehofft habe, in Salzburg an die positiven Zeiten unserer Zusammenarbeit anschliessen zu können.

In plain English: ‘The real reason for the cancellation could be that two people who once worked together intensively over many years have grown apart. This I find very unfortunate because I was hoping that, in Salzburg, we could have reconnected to the positive times of our cooperation.’

In even plainer English: they’ve stopped talking to each other.

 

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Comments

  1. Michael Hurshell says:

    “Auseinandergelebt” is actually very often the phrase used when explaining reasons for divorce to a presiding judge…

  2. Kenneth Conway says:

    Were Welser-Möst and Pereira in fact a couple in their private lives?

  3. There is just a chance that the conductor actually looked at some of the misinterpretation going on on the stage and decided to quit

  4. Of course he has a different version, because FWM criticized basic errors in management, rightfully so IMO. In order to keep face, Pereira must disregard those good reasons and go ad hominem. Stupid human instinct of pride. Has done so much destruction.

  5. In an interview in today’s Der Standard, Welser-Moest denies that his decision not to conduct is because of a personal rift with Pereira.

    Here’s part of the interview.

    Standard: Ihre Absage des Da-Ponte-Zyklus bei den Salzburger Festspielen hat zu einer öffentlichen Auseinandersetzung mit Intendant Alexander Pereira geführt. Hat für Sie tatsächlich die Beginnzeit einer Aufführung um elf Uhr den Ausschlag gegeben?

    Welser-Möst: Nein. Wenn Sie genau zugehört haben, wissen Sie, dass die Aufführungskonditionen so nicht mit mir abgesprochen waren. Was nun komischerweise übersehen wird, ist, dass ich da ja auf etwas verzichte. Der Da-Ponte-Zyklus war eine Herzensangelegenheit, für die ich gekämpft habe. Aber ich stehe da in einer musikalischen Verantwortung. Drei Vorstellungen innerhalb von weniger als fünf Tagen – ich habe aus der Vergangenheit gelernt!

    Standard: Pereira hat ins Treffen geführt, solche Serien seien auch an anderen Häusern üblich.

    Welser-Möst: Moment: Repertoiretheater gibt es zehn Monate im Jahr. Wenn es keinen Unterschied zu Festspielen geben soll, kann ich das nicht nachvollziehen.

    Standard: Aber wie ist es möglich, dass so entscheidende Dinge nicht vertraglich festgelegt sind?

    Welser-Möst: Ich habe keinen Vertrag. Ich hatte meine Bedingungen in vielen Sitzungen – die Protokolle habe ich zu Hause – von Anfang an klargemacht. Ich habe gesagt: Ein Mal kann man es machen, dass nur ein Tag zwischen zwei Aufführungen ist, aber sonst müssen zwei Tage Pause sein.

    Standard: Stimmt der Eindruck, dass Sie sich überfahren fühlen?

    Welser-Möst: Ja. Es ist einfach gegen die Abmachungen. Alexander Pereira kennt mich lange genug, um zu wissen, dass ich keine Oper um elf Uhr dirigiere. Ich sehe es aber nicht so, dass wir uns auseinandergelebt haben, wie er das in seinem Statement meint. Ich dirigiere doch nicht in Salzburg wegen Herrn Pereira. Meine Entscheidung war eine professionelle, und ich möchte die Sache gern entpersonalisieren. Für mich ist das kein Konflikt mit ihm – ich mag ihn ja. Und es sind ja noch andere Projekte mit den Festspielen geplant.

  6. My money is on Luisi as replacement. Then he and Thielemann can throw kaiserschmarren and knoedl at each other.

  7. … and Mozart balls… perhaps more apt in the circumstances.

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