Dutch musicians are mourning the loss of Theo Olof, joint concertmaster with Hermann Krebbers in The Hague and later, under Bernard Haitink, at the Concertgebouw.
Olof, who was Jewish, fled with his parents from Nazi Germany to neutral Holland. He made his solo debut at the Concertgebouw at the age of 11, with Bruno Walter conducting. After spending the war years in hiding, he took fourth place in the 1951 Queen Elisabeth competition in Brussels – the highest ever achieved by a Dutch violinist – and decided to spend the rest of his working life at the front of an orchestra.
Like his friend Krebbers, he was a tremendous soloist who would step in whenever a concerto slot fell vacant. Bruno Maderna wrote a concerto for him, while several duo works were dedicated jointly to the co-concertmasters. New conductors stepping in front of the Concertgebouw orchestra were warned not to get into a tangle with its powerful, tone-setting frontmen.
Away from the orchestra, Olof was among the founders of Hilversum 4, the classical radio station and head teacher at the Royal Conservatorium in The Hague. He died on October 9, aged 88.










The Berlin Phil’s Konzertmeister, Michel Schwalbé has also died.
Here’s a statement from the orchestra dated October 9:
Ehemaliger Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker
Michel Schwalbé gestorben
Die Berliner Philharmoniker trauern um Michel Schwalbé.
Der 1919 in Radom (Polen) geborene langjährige Erste Konzertmeister, der dem Orchester
von 1957 bis 1985 angehörte, ist in der Nacht zum 9. Oktober kurz vor seinem 93. Geburtstag
in Berlin gestorben. Musiker wie Kritiker schwärmten und schwärmen von unvergesslichen
Geigensoli des Ersten Konzertmeisters Herbert von Karajans. Legendär ist seine Interpretation
des Soloparts im Heldenleben von Richard Strauss.
Den ersten Violinunterricht erhielt Michel Schwalbé im Alter von acht Jahren von Maurycy
Frenkel in Warschau. Ab 1933 studierte er am Pariser Konservatorium bei Georges Enescu,
Jules Boucherit und Pierre Monteux. Die angestrebte Solistenkarriere kam durch den Ausbruch
des Zweiten Weltkriegs nicht zustande. Michel Schwalbé nahm seine erste Orchesterstelle
in Lyon an, musste jedoch wegen der drohenden Deportation 1942 in die Schweiz flüchten.
Ernest Ansermet engagierte ihn 1944 als Konzertmeister des Orchestre de la Suisse Romande.
Michel Schwalbé trat in diesen Jahren solistisch auf und führte von 1946 bis 1948 in
Zürich ein eigenes Streichquartett an. Er war Konzertmeister des Schweizerischen
Festspielorchesters in Luzern und unterrichtete seit 1948 in der Nachfolge von Joseph Szigeti
am Konservatorium in Genf.
1957 bot ihm Herbert von Karajan die Stelle des Ersten Konzertmeisters bei den Berliner Philharmonikern
an. Michel Schwalbé zögerte zunächst, nahm das Angebot dann aber an – als
Zeichen seiner Aussöhnung mit dem Nachkriegs-Deutschland, das ihm zu einer neuen Heimat
wurde.
Von 1963 bis zu seinem Ruhestand unterrichtete Michel Schwalbé als Professor an der Berliner
Hochschule für Musik. Er trat in vielen Ländern als Solist, mit kammermusikalischen Ensembles
wie den Philharmonischen Solisten und als Dirigent auf. Nach seiner Pensionierung
war er als Jury-Mitglied, Lehrer und Berater für junge Geiger sehr gefragt.
Regelmäßig und sehr gern hat Michel Schwalbé die Proben und Konzerte ‘seines’ Orchesters
besucht, sich leidenschaftlich mit seinen philharmonischen Kollegen ausgetauscht und bis
zuletzt regen Anteil am philharmonischen Leben genommen.
Berlin, den 9. Oktober 2012
Ah, schade!
Two recordings by Theo Olof (a.o. the double concerto of Henk Badings, dedicated to him and Krebbers) are to be found at : http://concerthuis.radio4.nl/zaal/3/Orkestmuziek_zaal (I hope it works outside the Netherlands)